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China: Sehenswürdigkeit, wohin man auch blickt

Reisen in ferne Länder sind heutzutage, zur Zeit der Billigflüge, nicht mehr so aufwendig und teuer wie früher. Es lohnt sich wegen der ungezählten Sehenswürdigkeiten, nach China zu reisen.

Im "Land der Mitte" - so nannten die Menschen in China ihre Heimat früher - gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die es sich anzusehen lohnt. Daher verbringen immer mehr Leute ihren Urlaub nicht mehr allein in unseren Nachbarländern, sondern unternehmen stattdessen eine Besichtigungsreise durch dieses Land.

Die Kultur Chinas reicht in sehr alte Zeiten zurück. Seit mehreren Tausend Jahren kennen die Einheimischen das Schwarzpulver und errichteten bedeutende Bauwerke. Von manchen dieser Gebäude ist es bis heute nicht bekannt, wie man diese ohne technische Hilfsmittel, wie wir sie heute einsetzen, überhaupt bauen konnte. Am bekanntesten ist die wohl längste Mauer der Welt, die China-Sehenswürdigkeit schlechthin. Sie zieht sich über 6000 Kilometer durch Täler und Gebirge hinweg und wurde einst errichtet, um sich vor den heranziehenden Feinden zu schützen, die immer wieder versuchten, in das frühere Kaiserreich einzufallen. Doch diese Verteidigungsanlage, die zu den Sieben Weltwundern zählt, ist nur ein Beispiel. Allein in der Hauptstadt des riesigen Reiches befinden sich so viele Sehenswürdigkeiten, dass man zu deren Besichtigung einige Wochen an Zeit benötigte. Neben dem Palast des Kaisers, der von einem Wassergraben und einer roten Mauer umgeben ist, erhebt sich der wichtigste Tempel des Landes in die Höhe. Dieser Tempel, der 1420 erbaut wurde und seit 1912 der Öffentlichkeit zugänglich ist, diente den chinesischen Kaisern einst als Privattempel. Einmal im Jahr - drei Tage vor der Wintersonnenwende - begab sich der Kaiser dorthin, um zu beten und Opfer darzubringen.

Aber nicht nur während der Kaiserzeit entstanden in China meisterhafte Bauwerke. So kann man beispielsweise in einer weiteren sehr bekannten Stadt des Landes den neu entstandenen Fernsehturm besichtigen. Dieser Turm ragt 468 Meter in den Himmel und ist damit der höchste des Kontinents und der dritthöchste der Welt. Er besteht aus Stahl, Beton und purpurnem Glas und bietet einen guten Ausblick über die gesamte Stadt, die ebenfalls einige Sehenswürdigkeiten beherbergt. Das Wahrzeichen jener Metropole jedoch ist nicht der Turm, sondern ein breiter Fußweg, der als eine Art Architekturausstellung bekannt ist, da an seiner Seite viele verschiedene Baustile zu finden sind. Auf der anderen Seite des Weges verläuft ein für den Schiffsverkehr wichtiger Fluss.

Von diesen architektonischen Sehenswürdigkeiten abgesehen gibt es in China auch Vieles, was von der Natur selbst geschaffen wurde und für Einheimische und Touristen eine große Anziehungskraft besitzt. So findet man am Westufer eines Flusses einen interessant geformten Berg. Dieser bildet für die Reisenden eine Attraktion, weil er in seiner Form und Gestalt einem Elefanten ähnelt, der gerade mit dem Rüssel Wasser aus dem Fluss trinkt. Nicht weit von diesem entfernt kann man einen Ausflug zu einer berühmten Höhle unternehmen, die zu den schönsten Höhlen des Landes zählt.

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